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Rechtliches

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

AGB der FonFon LLC für den Movia-Dienst – gemäß §§ 305 ff. BGB

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle über die Website www.fonfonllc.com bzw. die Plattform „Movia" abgeschlossenen Verträge zwischen

FonFon LLC
(Limited Liability Company, Delaware, USA)
THE SQUAIRE Conference Center
Am Flughafen 12, 60549 Frankfurt am Main
Vertreten durch: Matthias Keller (Managing Member)
E-Mail: admin@fonfonllc.com

– nachfolgend „Anbieter" – und dem jeweiligen Nutzer – nachfolgend „Kunde".

(2) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(3) Der Kunde ist entweder Verbraucher im Sinne von § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.

§ 2 Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt über die Plattform „Movia" digitale Dienstleistungen im Bereich der Immobilienvermittlung bereit, insbesondere:

  • Vermittlung qualifizierter Verkäufer-Leads an Immobilienmakler
  • PLZ-basiertes Gebietsmanagement
  • Digitale Infrastruktur zur Lead-Verwaltung

(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die angebotenen Leistungen jederzeit zu ändern, zu erweitern oder einzuschränken, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die wesentliche Leistungspflicht hiervon unberührt bleibt.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot, sondern eine Einladung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.

(2) Der Kunde gibt durch Klicken des Buttons „Kostenpflichtig bestellen" (oder vergleichbarer Bezeichnung) ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder mit der Leistungserbringung beginnt.

(4) Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss vom Anbieter nicht gespeichert und ist dem Kunden nach Abschluss des Bestellvorgangs nicht über die Website zugänglich. Der Kunde kann den Vertragstext jedoch vor Absendung der Bestellung ausdrucken.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise und verstehen sich inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern anwendbar.

(2) Die Zahlungspflicht entsteht mit Vertragsschluss. Die Zahlung ist, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Rechnungsstellung fällig.

(3) Akzeptierte Zahlungsarten werden im Bestellvorgang angezeigt (z. B. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal, Banküberweisung).

(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) geltend zu machen.

§ 5 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular befinden sich auf der separaten Seite Widerrufsbelehrung.

(2) Das Widerrufsrecht gilt nicht für folgende Verträge:

  • Verträge zur Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).
  • Verträge über Dienstleistungen, nachdem die Dienstleistung vollständig erbracht wurde, wenn der Anbieter mit der Erbringung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

§ 6 Laufzeit und Kündigung

(1) Verträge über regelmäßig wiederkehrende Leistungen (Abonnements) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern bei Vertragsschluss nichts Abweichendes vereinbart wird.

(2) Der Kunde kann das Vertragsverhältnis jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.

(3) Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungszeitraums ordentlich kündigen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.

(5) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

§ 7 Nutzerpflichten und verbotene Handlungen

(1) Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgemäße und vollständige Angaben bei der Registrierung zu machen und seine Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

(2) Dem Kunden ist es untersagt:

  • Die Plattform für rechtswidrige Zwecke oder in einer Weise zu nutzen, die die Rechte Dritter verletzt.
  • Automatisierte Zugriffe (Bots, Scraper) auf die Website durchzuführen.
  • Die Plattform in einer Weise zu nutzen, die deren Funktionsfähigkeit oder Sicherheit beeinträchtigt.
  • Zugangsdaten Dritten zur Verfügung zu stellen.

(3) Bei Verstoß gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, den Zugang des Kunden vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.

§ 8 Gewährleistung und Mängelrechte

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte gemäß §§ 434 ff. BGB.

(2) Für Verbraucher beträgt die Gewährleistungsfrist zwei Jahre ab Lieferung bzw. Bereitstellung der Leistung (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Für Unternehmer beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr.

(3) Der Kunde hat offensichtliche Mängel unverzüglich nach Entdeckung zu rügen.

(4) Bei Vorliegen eines Mangels steht dem Kunden zunächst das Recht auf Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung) zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung oder Rücktritt verlangen.

§ 9 Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt:

  • Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
  • Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
  • Nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes;
  • Im Umfang einer vom Anbieter übernommenen Garantie.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Hinweis: Weitergehende Haftungsausschlüsse, insbesondere US-typische „Limitation of Liability"-Klauseln, finden im Verhältnis zu Verbrauchern mit Wohnsitz in der EU gemäß §§ 307, 309 Nr. 7 BGB keine Anwendung. Die zwingenden Verbraucherschutzrechte bleiben unberührt.

§ 10 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Die Anwendung zwingender Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleibt gemäß Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO unberührt.

(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen zwischen dem Anbieter und Unternehmern ist Frankfurt am Main.

(4) Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand an ihrem Wohnsitz. § 38 ZPO bleibt unberührt.

§ 12 Streitbeilegung

(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/

(2) Der Anbieter ist gemäß § 36 VSBG nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 13 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.

§ 14 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Über Änderungen wird der Kunde mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf diese Rechtsfolge wird der Kunde in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.

(3) Bei Verbrauchern gelten Änderungen nur, soweit sie keine Änderung der Hauptleistungspflicht betreffen und die Änderung nicht zu einem erheblichen Ungleichgewicht zulasten des Kunden führt.

Stand: März 2026

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